Städte.
Verse Deutschsprachige
Großstadtlyrik der Gegenwart
Während
Georg Heym zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit dunkler Metaphorik ihre Dämonie
beschwor, prägte Alexander Mitscherlich rund 60 Jahre später
den Begriff von der Unwirtlichkeit der Städte.
Von der abstoßenden
oder anziehenden Faszination hat das Thema auch bei den Dichtern der Gegenwart
nichts verloren.
Vielfältig
wie die inhaltlichen Variationen des vorgegebenen Themas sind auch die
Schreibweisen. Der stilistische Pluralismus der Anthologie spiegelt die
Situation heutigen lyrischen Schaffens wider - von leicht zugänglicher
Diktion bis zu verschlüsselter Metaphorik, von leisen Tönen bis
zum heftigen Sound unserer Tage. Letztlich eine polyphone Symphonie der
Großstadt.
Herausgegeben
von Axel
Kutsch Verlag
Landpresse, Weilerswist, 2002
www.landpresse.de
ISBN
3-935221-14-2
Die
Beiträge von Jürgen Preuss:
Peking Size
Turm zu Ba
Bel Air Beben
Sicher high sky
Kratz er Wolken
Spuren am Platz
Himmlischer
Sitz Gottes
Haus Drachen
(In der chinesischen Hauptstadt
soll der höchste Büroturm der Welt gebaut werden: Er soll 120
Stockwerke haben und 520 Meter hoch werden.)
DORF SCHÖNLING
Rhein Ufer Proms
Of the Knight
Jan Wellem hoch
Die Tassen Alt
Stadt Tor kerlt unter
Strom Schnelle Mark
Teuro City Dussel
Darf das Köbes
Und Co. Kö
Nick der Erste
Kamelle
Dä Prinz kütt
Rad Schlag ins
Konto nimmer
Satyriert
(Eine Blüte erlebte
Düsseldorf unter Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz, "Jan
Wellem", 1679-1716. Köbes = Kellner in Düsseldorfer Gaststätten)