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Pressestimmen
und Rezensionen
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„Alles in Buddha“ |
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Lingen, 1. August 2009
„Alles in
Buddha“ – Spritzige Gesellschaftssatire bei Blanke vorgestellt
Der Satiriker Jürgen
Preuss stellt sein neues Buch mit Verleger Georg Aehling vor
„Alles in
Buddha – Ein Dialog“ – So lautet der Titel des neuen Buches von Jürgen
Preuss, das der Autor jetzt im Rahmen der Lesereihe anlässlich des
50-jährigen Jubiläums des Geschäftes „H. J. Blanke Buch
+ Kunst“ in der Burgstraße vorstellte.
Dabei wurde der Titel der
Gesellschafts- und Ethiksatire beim Wort genommen und die zugleich erheiternde
und verständnisvolle Vorstellung des tiefen Grabens zwischen der innerlichen
Forderung „Du solltest“ und der Einsicht „Der Mensch ist nun mal nicht
so“ in einem mitreißenden und spritzigen Dialog zwischen dem Autor
Jürgen Preuss und seinem Verleger Georg Aehling präsentiert.
Ein verlockender
Hauch von Urbanität prägte an diesem Vormittag bei herrlichem
Sommerwetter die Burgstraße. Vor dem Geschäft Blanke saßen
die Gäste bei Wein und Schnittchen und lauschten dem faszinierenden
Ausschnitt des ewigen menschlichen Welttheaters, das ihnen präsentiert
wurde.
Während Passanten
einen Weg zwischen aufgestellten Skulpturen, Büchertischen und Zuhörern
suchten und auch von der Atmosphäre des Augenblicks eingefangen wurden,
begrüßte Verleger Georg Aehling die Anwesenden und outete
sich nebenbei als Lingen-Liebhaber mit Zweitwohnsitz (neben Düsseldorf)
in der Emsstadt.
Er erinnerte daran, dass
am 15. August um 12.00 Uhr mit der Vorstellung des Buches „JesusMohammed
– der Beginn einer Freundschaft“ von Dieter Oesterwind ein weiteres Highlight
zu erwarteten sei. Mit einem Glückwunsch zum 50-jährigen Geschäftsjubiläum
überreichte er Junior Robert und Mutter Marlis Blanke einen Blumenstrauß.
Und dann
ging’s los. In einem von Sprachakrobatik und Wortspielereien funkelnden
rasanten und durch Gongzeichen gegliederten Dialog stellten Jürgen
Preuss und Georg Aehling das ganz in gebundener Textform humorvoll geschriebene
hübsche und lesenswerte Büchlein vor.
Das Inhaltsgerüst
ist kurz skizziert: Nach einer Augenoperation tritt Weinreich Weine (alias
Jürgen Preuss) eine Sinnsuche an. Dabei stößt er
auf ein ihn faszinierendes Buch über den Buddhismus. Dessen philosophische
Lehren und „guten Gesetze“ wurden aber immer wieder ohne sein Zutun vor
den Zerrspiegel seiner innerlichen drei Homunkuli „Giery, Hassy und Ichy“
gezerrt, deren Namen für sich sprechen und keiner Ausdeutung bedürfen.
Ganz im
Sinne Buddhas bleibt es dem Leser überlassen, welche Lehren er aus
dem Aufeinanderprallen von hehrer Ethik und praller Leiblichkeit zu ziehen
gedenkt. Aber der Weg dahin ist so liebevoll und mit verständnisvollem
Augenzwinkern für alle Irrungen und Wirrungen des Lebens beschrieben,
dass einem beim Lesen das Herz übergeht. |
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| Verleger Georg Aehling (rechts)
gratulierte Marlis und Robert Blanke zum 50-jährigen Geschäftsjubiläum. |
Ein große Hörerkulisse
und die Passanten verliehen der Burgstraße an diesem Vormittag einen
Hauch von Urbanität. |
Mit faszinierendem Ausdruck
trugen Jürgen Preuss (rechts) und Georg Aehling aus „Alles in Buddha“
vor. |
Buddhismus aktuell,
Ausgabe 2/2009
„Alles in
Buddha“ - Buddhalehre und Humor - wie verträgt sich das? Vielleicht
denkt da manch einer, dass der tief gehende Dharma auf die Art ins Lächerliche
gezogen oder verwässert würde. Aber das Gegenteil ist der Fall,
wenn sich Weinrich Weine, das Pseudonym von Jürgen Preuss, mit seinen
inneren Stimmen Ichy, Hassy und Giery auseinandersetzt. Diese drei diskutieren
mit Weinrich Weine über die Tugendregeln, über Karma, die Vier
Edlen Wahrheiten und den Edlen Achtfachen Pfad. Immer wieder legen sie
ihr jeweiliges Verhalten positiv aus und suggerieren damit Weinrich Weine,
dass er nur ihnen folgen müsse, um so an sein Ziel, dem Nirvana oder
der vollständigen Freiheit, zu gelangen. Diese Debatte über das
Für und Wider buddhistischen Strebens wird rhythmisch geführt,
und es ist ein Genuss, sich diese Wortakrobatik zu Gemüte zu führen.
Nicht nur die Sprache ist ungewöhnlich, sondern auch die äußere
Aufmachung. |
WZ
Westdeutsche Zeitung vom 7.02.2009
Toll:
„Alles in Buddha“
Lesung:
Jürgen Preuss und Ralf Blaha agierten im Museum |
Das
Museum der Stadt Ratingen geht weiter neue Wege und öffnet sich einem
breiten Publikum: Am Donnerstagabend lockte eine Lesung mit dem Ratinger
Dichter und Verseschmied Jürgen Preuss alias Weinrich Weine. Mit ihm
hatte das Museum bereits zur Neanderlandbiennale 2005 eine Veranstaltung
in der Breitscheider Kompostierungsanlage durchgeführt, bei der er
seine „Grabsprüche“ vorgetragen hatte.
Diesmal
wandte er sich mehr dem Leben zu: Sein Alter Ego, Weinrich Weine, geht
auf Sinnsuche und folgt dabei den Pfaden des Buddhismus, vorher aber muss
er sich noch mit seinen „inneren Stimmen“, Giery, Hassy und Ichy, quasi
den Verkörperungen des Freudschen Instanzenmodells, auseinandersetzen,
die ihn vom rechten Wege abzubringen gedenken.
Der
Essener Schauspieler und Performancekünstler Ralf Blaha sprach und
verkörperte diese drei „Sauf- und Raufkumpane“ Weines mit allen zur |
Verfügung
stehenden Mitteln - er tobte und wütete, gestikulierte wild und senkte
die Stimme bis ins Unterste des Unterbewusstseins, um dann wieder in schrillsten
Höhen zu krächzen. Dazu grimassierte er und rollte mit den Augen.
Preuss selbst konnte sich bei dem Anblick nur schwerlich zusammenreißen
und musste sein begeistertes Grinsen hinter der vorgehaltenen Hand verbergen.
Die Zuschauer sahen es ihm nach, amüsierten sie sich doch ebenso gut
wie der Dichter.
Jede
neue Sinneinheit wurde mit einem meditativen Gongschlag eingeleitet, häufig
wurde aus Buddhas Lehre zitiert, diese reflektiert und schließlich
von Blaha genüsslich zerfleddert - die menschliche Triebnatur steht
schließlich im krassen Gegensatz zu den Tugend- und Karma-Regeln
des Religionsstifters. Aber Preuss sieht Licht am Ende des Tunnels, denn
jeder kann letztlich selbst entscheiden, ob er auf seine Stimmen hört. |
WZ
Westdeutsche Zeitung vom 26.01.2009
Bis
wir im Staub uns gleichen
Neues
vom Satiriker Jürgen Preuss alias Weinrich Weine |
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Jürgen
Preuss alias Weinrich Weine in Aktion. Sein neues Buch stellt er am
17. März 2009 um
18 Uhr in der Zentralbibliothek vor.
Foto: Achim Blazy |
Die
Lektüre des neuen Werkes „Alles in Buddha“ ist so witzig, dass man
auf den Autor neugierig wird. Der gebürtige Düsseldorfer (Jahrgang
1942) wohnt in Hösel, wie der idyllische Stadtteil von Ratingen heißt,
in dem Jürgen Preuss alias Weinrich Weine lebt. Weinrich Weine? Ist
das nicht obsolet genug? Immerhin ist der Autor so dezent, sich nicht als
wiedergeborener Heinrich Heine auszugeben.
Bleiben
wir bei dem Buch, diesem urkomischen Buch, das sich wunderbar zur Lektüre
zum Jahresbeginn eignet, wenn man kluge Vorsätze fasst und sich neue
Ziele steckt. Für Weinrich Weine, dieser inneren Figur von Jürgen
Preuss, ist es das Ziel, auf dem edlen achtfachen Pfad des Buddhismus zu
wandeln. Von diesem Ziel versuchen ihn andere innere Personen oder Stimmen,
nämlich Giery, Hassy und Ichy, wieder abzubringen.
„Alles
in Buddha“ erweist sich als
bissige Satire auf den Zeitgeist
„Spirituelle Pharmazie
/ virtuelle Karma-Industrie“, der Leser, der dem gereimten Dialog folgt,
wird am Ende wissen, wer die Kalamer sind, ein skeptisches Völkchen
eben, dem einst Buddha den Weg zum richtigen Leben verkündete. Kalamer,
Skeptiker sind wir noch immer, und auch Jürgen Preuss weiß am
Ende nicht, wer in diesem fulminant komischen Lehrgedicht den Sieg davonträgt.
Zwar hat |
Weinrich
Weine das letzte Wort, doch es lässt alles offen: „So lasst für
heute uns die Segel streichen. Gehabt euch wohl./ Bis wir im Staub uns
gleichen.“
„Alles
in Buddha“ erweist sich als bissige Satire auf den Zeitgeist, die globale
Gier und auf das Finanzmarkt-Fiasko. Oder handelt es sich um eine aufgeklärte
Satire auf Religionen? Das auch und wiederum nicht, denn Jürgen Preuss
interessiert sich wirklich für den Buddhismus („tue ich, tue ich“),
und dabei bezieht er sich auf Zen, auf die paradoxe Welt. Der Autor hat
nicht nur ein interessantes, sondern der Verlag Edition Virgines auch ein
besonders gut gemachtes Buch herausgebracht, das kürzlich von der
Stiftung Buchkunst in Frankfurt auf die Short-List der „schönsten
deutschen Bücher 2008“ gesetzt wurde.
Dem
Autor Jürgen Preuss bzw. Weinrich Weine ist schon einiges gelungen,
bemerkenswert sind seine Grabsprüche „Von unten her betrachtet“, von
denen einige in der Klassikerausgabe der Manesse Bibliothek „Der verlachte
Tod“ erschienen sind. Dem Tod von der Schippe gesprungen, das ist der gelernte
Reederei-Kaufmann und ehemalige Topmanager in der Schifffahrtsindustrie
selbst. Seitdem ist er Schriftsteller, einer von der heiteren Sorte auch
bei ernsten Themen.
Von
Wulf Noll |
Ratinger Wochenblatt
vom 18.12.2008
Wortgefechte mit
Giery.
Autor J. Preuss erobert
mit „Alles in Buddha“ literarisches Neuland.
Mit seiner
satirischen Wortakrobatik hat der Höseler Autor schon für manches
Schmunzelgrübchen bei seinen Lesern gesorgt. Nun liegt sein neuestes
Werk vor: „Alles in Buddha“ heißt der Dialog, mit dem der 66-Jährige
literarisches Neuland erobert. … Dafür bedient sich der gewiefte Autor
der drei Figuren Giery, Hassy und Ichy, die seine Schwächen Gier,
Hass und Verblendung oder Ich-Illusion verkörpern. In rasant rhythmisierten
Wortgefechten versuchen sie, Weinrich Weine auf seinem Pfad der Tugend
zum Straucheln zu bringen. Und während im Hintergrund der Buddha allzeit
fröhlich zwinkert, verballhornen die wortgewandten Störenfriede
das Gesetz von Ursache und Wirkung, feiern den Rausch der Sinne und beschwören
faustische Allmachtsphantasien. Ob Weine diesen eloquenten Anfechtungen
gewachsen ist? |
Rheinische Post
vom 15.12.2008
Der Düsseldorfer
Verlag Edition XIM Virgines hat einen Erfolg im Wettbewerb der „schönsten
deutschen Bücher 2008“ errungen – und zwar mit seinem Titel „Alles
in Buddha“ von Jürgen Preuss. Dieses Buch gelangte nämlich ins
Finale jenes noblen Wettstreitens, den die Stiftung Buchkunst alljährlich
ausruft. Von insgesamt 1072 teilnehmenden Büchern konnten sich diesmal
in der Gruppe der „Allgemeinen Literatur“ – damit ist die Belletristik
gemeint – lediglich 19 Werke mit dem begehrten Titel zieren. Wovon elf
Bücher ausgezeichnet und die übrigen acht (darunter auch „Alles
in Buddha“) lobend in der Shortlist erwähnt wurden. Satz, Typografie,
Einband- und Umschlaggestaltung lagen in den Händen von Ursel Schiemann. |
Rheinische Post
vom 12.12.2008
„Alles in
Buddha“ heißt das neue Werk des Satirikers Jürgen Preuss alias
Weinrich Weine, die 112 Seiten sind ein vielfach bunt schillernder Lesespaß.
Nicht nur für Religionsforscher und -kundige. Drei Sprecher hat sich
Preuss für seinen Dialog ausgedacht: „Ichy“, „Giery“ und „Hassy“,
personifizierte Untugenden, wie sie der Autor an seinem Alter Ego, der
Kunstfigur Weinrich Weine, ausgemacht hat – um sie dann genüsslich
in Szene zu setzen. … Erkenntnis: Weine ist Witzy. |
Dumeklemmer, Ratingen
vom 10.12.2008
Herr Weine, alles in
Buddha?
Der Ratinger Dichter Jürgen
Preuss stellt sein neues Buch vor
„Als Buddhist
würde ich mich vielleicht nicht bezeichnen, doch diese Lebenseinstellung
gefällt mir sehr:
Eine Religion ohne externen
Gott.“
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| Jürgen
Preuss zu unterstellen, auf den populären „Zug“ der Buddhismus-Lehre
aus purer Kalkulation aufzuspringen, trifft die Motivation des Dichters
zur Arbeit an seinem aktuellen Buch „Alles in Buddha - Ein Dialog“ nicht
ansatzweise. „Natürlich bin ich mir bewusst, dass der Buddhismus gerade
in der westlichen Welt schon fast zu einer Modeerscheinung geworden ist“,
sagt der 66-jährige gebürtige Düsseldorfer. „Doch mir stand
die Lehre vom Karma immer schon sehr nahe.“ Vor einigen Jahren ist bei
Jürgen Preuss Hautkrebs diagnostiziert worden. „Die Krankheit war
ein tiefer Einschnitt, ich dachte, Du bist irgendwie selbst verantwortlich
dafür“, sagt Preuss, der den Kampf gegen die heimtückische Krankheit
angenommen und gewonnen hat. „Vieles in meinem Leben hat sich damals auf
den Kopf gestellt.“ Enttäuscht von seinem Arbeitgeber („Die haben
mich auf's Abstellgleis gestellt.“), fand der früher erfolgreiche
Repräsentant einer großen Reederei sein Heil in der Literatur,
die er als einen Teil einer neu geweckten Selbstverantwortung entdeckte.
„Weinrich Weine“ war geboren. Unter dem an seinen Lieblingsdichter („Heine
ist einfach wunderbar.“) angelehnten Pseudonym beobachtete Jürgen
Preuss von nun an gerne satirisch-poetisch. Fünf Gedichtbände
hat er bisher veröffentlicht, neben Beiträgen in renommierten
Publikationen im Manesse und Hanser Verlag. In seinem neuesten Werk, dem
Dialog „Alles in Buddha“ konfrontiert |
Preuss seine Leser mit den
eigenen Schwächen und entführt sie in die Welt der Selbsterkenntnis.
Mit Humor und Esprit tauchen die Leser ein in den buddhistischen Kosmos
der Selbstverantwortung und der Tugendregeln, die gleichermaßen religionsunabhängig
ethische Werte repräsentieren. Sein Alter-Ego Weinrich Weine begibt
sich in einen Dialog mit seinen inneren Stimmen „Giery, Hassy und Ichy“,
die für Gier, Hass und Verblendung stehen. So debattiert er mit ihnen
über die Tugend- und die Karmaregeln. Doch Weine kommt nicht ab vom
„rechten Pfad“. „Das buddhistische Karma ist nicht festgelegt auf positiv
oder negativ“, sagt Preuss. „Vielmehr produziert jeder Mensch ständig
Karma, das er selbst überprüfen kann.“
Physiker und
Wortakrobat Ralf Blaha schreibt im Vorwort: „Es entspinnt sich eine humorvolle
und leidenschaftliche Debatte über das Für und Wider buddistischer
Gedanken und Prinzipien. Weinrich Weine gelingt es in seiner unnachahmlichen
Art, elementare Lehrsätze des Buddhismus auf unterhaltsame und witzige
Weise vorzustellen und diesen eine bis dato nicht gekannte Form zu geben.
Übrigens: „Alles
in Buddha“ wurde durch die Stiftung Deutsche Buchkunst als eines der schönsten
deutschen Bücher 2008 prämiert. |
KulturWelten,
Dezember 2008
Globale Gier, Finanzmarkt-Fiasko,
Verblendung ohne Ende? Die Ethik-Wende: „Alles in Buddha“. … Lesen Sie
selbst dieses kurzweilige, zum Nachdenken verurteilende Buch. Ein zwinkernder
Buddha lässt grüßen. |
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