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Der verlachte
Tod
Heitere
Grabinschriften, Nekrologe und Mementos der Weltliteratur |
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u.a. von Charles Baudelaire, Bertolt Brecht, Miguel de Saavedra Cervantes,
Theodor Fontane, Johann Wolfgang Goethe, Heinrich von Kleist, Christian
Morgenstern, Martin Opitz, Peter Rühmkorf, William Shakespeare, François
Villon und Jürgen Preuss alias Weinrich Weine |
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Die
Klassiker als
Meister
des schwarzen Humors
M A N E S S
E
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Wer zuletzt lacht, lacht
am besten! Mit ironischer Finesse trotzen die geistreichen Spötter
der Weltliteratur - von Kallimachos bis Bob Dylan - dem Trübsinn des
Todes. Ihre hier versammelten Nachrufe sind ein Ausbund an Heiterkeit:
so kurz wie das Leben und so launig wie das Schicksal, das es beschließt.
Schwarzer Humor als existenzielle
Notwehr? Zynische Kondolenz als Trauerarbeit für Fortgeschrittene?
Totenspott als tolldreistes Antidepressivum? Wer liest, der sieht: Die
Satire wächst am Grauen, letale Betrübnis provoziert befreiendes
Feixen. Auf die Spitze getrieben, werden Schaudern und Lachen eins.
Herausgegeben
von Roger Shatulin
2005, Manesse
Verlag, Zürich
144 Seiten, EUR 12,90
ISBN
3-7175-4046-7
"Merken
Sie sich den Manesse Verlag! Liebevoller und schöner macht keiner
Klassiker."
Elke
Heidenreich, Lesen!Extra, ZDF |
| Die
Beiträge von Jürgen Preuss alias Weinrich Weine: |
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Grabspruch
eines Gigolos
Tote Hose -
im Totenhemd.
Grabspruch eines Tierarztes
Es ruht hienieden
ein Mensch in Frieden,
so heißt die Mär.
Als Veterinär
weiß ich es besser:
hier unten gibt es
Menschenfresser. |
Grabspruch eines Überheblichen
Hier lieg ich nun, ich armer
Tor,
die Weisheit schien gepachtet,
doch Weisheit ist ein Trauerflor
von unten her betrachtet. |
Grabspruch eines Skrupellosen
"Ich gehe über Leichen"
war stets mein Markenzeichen.
Jetzt gehst du über
meine -
ein jeder kriegt das Seine. |
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